Archiv für Februar, 2010


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Mittwochs Maler in Meckenheim

Hallo Leute,

die Mittwochs Maler haben die Anfrage bekommen in der Stadt Meckenheim ein Stromverteilerhaus zu gestalten.

In Kooperation mit den Jugendlichen vor Ort, der Stadt Meckenheim und powered by RWE werden wir dem Haus ein neues Antlitz verpassen.

Diese Woche fangen wir mit dem Entwurf an, die genauen Infos gibt es am Dienstag bei uns!

RWE Trafohäuschen 3

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Kategorie: Allgemein, Event, bürgerhaushalt köln     Kommentare (0)    

Neues zum Thema Bürgerhaushalt

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

Am 20. Dezember 2009 endete die Beteiligungsphase für den Bürgerhaushalt 2010. Die Stadtverwaltung hat im Anschluss die jeweils 100 Top-Vorschläge der Bereiche Bildung/Schule und Umweltschutz fachlich geprüft und zu jedem Vorschlag eine Stellungnahme verfasst.

Diese Stellungnahmen gehen nun zusammen mit dem Bürgervorschlägen in die politische Beratung: Bis Anfang März werden zunächst die Bezirksvertretungen beraten und ihr Votum abgeben, im Anschluss daran folgen die Fachaussch?sse des Rates. Die Beratung des Bürgerhaushalts im Finanzausschuss ist für den 3. Mai 2010 geplant. Der Rat der Stadt Köln wird dann voraussichtlich abschließend am 20. Mai 2010 den Haushalt beschließen.

Hier kommen Sie zu den Stellungnahmen der Verwaltung:
–> Bestenliste Umweltschutz:
http://zumlink.de/bestenliste-umweltschutz

Beratungs- und Entscheidungsergebnisse (Rechenschaftslegung)

Stellungnahme Verwaltung:

Die Mittwochsmaler sind ein Kölner Graffiti Kunstprojekt, welches 2005 im Rahmen eines Hip-Hop-Netzwerkes für Toleranz und Integration entstanden ist und bis heute als laufendes Angebot der Offenen Tür Luckys Haus, unter Trägerschaft des Sozialdienstes Katholischer Männer, in Köln Bilderstöckchen angeboten wird.
Sowohl das Projekt selbst, als auch die Jugendeinrichtung in dem dieses räumlich angebunden ist, werden von der Stadt Köln bezuschusst. Dieser Umstand belegt, dass die Stadt Köln das Projekt als Bestandteil von Jugendkultur sowie als Präventionsprojekt anerkennt. Es steht aus hiesiger Sicht nicht im Widerspruch zu den Bemühungen der KASA, illegales Sprayen zu ahnden und im Stadtbild zurückzudrängen.
Das Projekt bietet Mädchen und Jungen ab 14 Jahren ein pädagogisch begleitetes Praxisangebot und wird als solches von Jugendlichen aus dem gesamten Stadtgebiet als Treff- und Anlaufstelle genutzt. Die Pädagogen bieten neben handwerklicher und künstlerischer Anleitung auch Beratung und Hilfestellung zu den problematischen Aspekten des Sprühens z.B. strafrechtliche Konsequenzen bei illegalem Sprühen und gesundheitliche Risiken im Umgang mit Sprühlacken.
Das Netzwerk arbeitet integrativ und präventiv; es eröffnet den Jugendlichen die Möglichkeit, alternative Ausdrucksmöglichkeiten kennen zu lernen und sie so stark gegenüber Einflüssen von Gewalt- und Fremdenfeindlichkeit zu machen. Insofern ist die Stadt Köln der Auffassung, dass sie der Verpflichtung, die sich aus dem § 80 SGB VIII ergibt, erfüllt.
Die Frage ob, in welcher Größenordnung, an welchen Orten legale Flächen für Graffiti ausgewiesen werden, ist jeweils auszuhandeln. Die Gestaltungsmöglichkeiten der Sprühflächen in der Einrichtung Luckys Haus sind sehr begrenzt. Ein darüber hinausgehender Bedarf an legalen Freiflächen für Graffiti wird zunehmend benannt.
Graffiti eignet sich in besonderer Weise für eine großflächige Gestaltung von Wänden und Fassaden. Die Bereitstellung solcher Flächen unter pädagogischer Begleitung, beispielsweise in weiteren Jugendeinrichtungen oder auf deren Gelände mit sogenannten mobilen Freiflächen wird seitens der Verwaltung befürwortet.

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Bilder der Abschlussjam 2010 online

Nachdem das Video schon online gestellt wurde, hier ein paar Impressionen der Mittwochs Maler. Im ganzen Troubel dieser äußerst gelungenen Jam haben wir leider keine Photos der Tagtool Session, des VJIng und der Graffitianalysis Projekte gemacht….vielleicht werden uns ja noch welche zugespielt.An dieser Stelle nocheinmal Props an alle MC`S, DJ´S , Breaker und Clipdancer die an diesem Abend aufgetreten sind, egal noch Beginner oder Pro. Big Up auch an den Beatboxer Money Germany der die Mittwochs Maler auf der Bühne supportet hat. In diesem Sinne, auf das 10 jährige HipHop Event im Jahre 2011….falls wir bis dahin nicht alle schon weggekürzt worden sind;(.

Hier die Bilder:

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Mittwochs Maler@ Abschlussjam HipHop-Netzwerk Nippes

MM auf der Abschlussjam des Nippeser HipHop Netzwerkes für Toleranz und Integration. Da wir keine Wand im Innenhof der Schule bekommen haben, bringen die MM einfach ihre eigene Wand mit. Der Test hat funktioniert, die Wand war stabil und das ganze ist ausbaufähig. Word!

Mittwochs Maler@ HipHop-Netzwerk Nippes from mittwochsmaler on Vimeo.

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Artikel KSta über den 9. Abschlussjam des Nippesser HipHop-Netzwerkes, Mittwochs Maler sind mal wieder mit von der Partie

HipHop-Jam

Viele Kulturen, eine Sprache

Von Christoph Seemann, 08.02.10, 14:48h, aktualisiert 08.02.10, 15:01h

Beim neunten HipHop-Abschluss-Jam wurden die Ergebnisse des „HipHop-Projektes – Netzwerk für Toleranz und Integration“ gezeigt. Drei Monate lang hatten sich die rund 150 jungen Künstler darauf vorbereitet.

HipHop Abschluss Jam

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Die Jungs von “Black Jack aka The Player” kamen mit ihrem Rap bei den Jugendlichen besonders gut an. (Bild: Seemann)

Nippes – Bunt, laut und multikulturell ging es in der Turnhalle der Förderschule Auguststraße zu. Aus den Boxen dröhnten die Beats, auf der Bühne warfen sich die Rapper in Pose, und auf dem Hallenboden zeigten die Breakdancer ihre akrobatischen Kunststücke. Die Stimmung während der neunten HipHop-Abschluss-Jam war friedlich und ausgelassen, hier ging es um Freude an der Musik und der HipHop-Lebensart. Gezeigt wurden die Ergebnisse des „HipHop-Projektes – Netzwerk für Toleranz und Integration“, eine vom Sozialdienst Katholischer Männer getragene und von Bezirk, Bund und Polizei geförderte integrative Initiative.

Drei Monate lang hatten sich die rund 150 jungen Künstler zwischen zehn und 20 Jahren darauf vorbereitet. Die meisten von ihnen besuchen regelmäßig die verschiedenen Offenen Türen im Kölner Norden, wo sie für ihre Auftritte in Workshops trainierten. Angeleitet wurden sie zu einem großen Teil von jungen Lehrern, die vor einigen Jahren bei dem Projekt noch selbst auf der Bühne standen und nun ihr Wissen an die nächste Generation weitergaben. Unter anderem waren die OT Werkstattstraße, die OT Lucky´s Haus sowie Schüler der Nordparkschule und der Schule Auguststraße dabei.

„HipHop ist das geeignete Medium, um diese Jugendlichen, die meist aus schwierigen Verhältnissen mit Migrationshintergrund stammen, zu erreichen“, wusste Margret Hees vom Sozialdienst Katholischer Männer (SKM), die das Event schon seit der ersten Stunde koordiniert. So zeigten die Jugendlichen ihren stolzen Eltern und Freunden tatsächlich alle Facetten dieses Lebensstils: Nicht nur standen zahlreiche Rapper auf der Bühne, es gab auch Beatboxer, Breakdancer und die Grafitti-Sprayertruppe „Mittwochsmaler“.

Deren Chef Maurice Kosberg, studierter Pädagoge, betonte, wie wichtig es sei, sich den Jugendlichen durch ein Medium anzunähern, das sie aus ihrem täglichen Leben kennen: „Die Idee ist, eine alternative Ausdrucksform zu bieten, durch die sich die Kinder mitteilen können“, meinte er, und: „Sprayen zu verbieten bringt nichts, aber leider gibt es in Köln viel zu wenig Wände, auf denen legal gesprayt werden darf.“ In anderen Städten, zum Beispiel im Ruhrgebiet, sei das anders. „Deshalb bauen wir uns unsere eigenen Spraywände und nehmen sie zu unseren Auftritten einfach mit.“

Spraywände hatte Hayat, elf Jahre alt, zwar nicht schleppen müssen, ganz schön außer Atem war sie trotzdem, denn sie hatte grade den Auftritt mit ihrer Black-Music-Tanztruppe „Cute and Fresh“ hinter sich: „Am Anfang war ich richtig nervös, aber als es auf die Bühne ging, war alles in Ordnung“, meinte sie. Das stand Tänzerkollegin Elisa, 15, von „Unity Dance“, noch bevor. Doch sie war ganz zuversichtlich: „Das Training im Workshop hat mir geholfen, meine Schüchternheit abzubauen.“ Am Anfang habe sie sich sogar vor den anderen Teilnehmern kaum zu tanzen getraut, aber später habe es ihr Spaß gemacht, auf der Bühne zu stehen. „Ich habe mich jede Woche auf das Training gefreut und habe dadurch auch viele neue Freunde gefunden.“

Das dürfte Margret Hees vom SKM freuen, denn die beiden Ziele des HipHop-Projektes waren schon immer, Selbstbewusstsein bei und Respekt zwischen den Jugendlichen zu fördern: „Die Jugendlichen, die hier schon seit Jahren auf der Bühne stehen, erfahren eine ganz fundamentale Stärkung des Selbstbewusstseins“, meinte sie. „Da bilden sich Leistungsbereitschaft, Konzentration und Durchhaltevermögen, und das nutzt den Jugendlichen dann auch im täglichen Leben.“ Außerdem könnten sie sich durch HipHop mitteilen: „Die Rap-Texte sind Ausdruck der Gefühlswelt der Jugendlichen. Durch diese Texte kann man mit ihnen ins Gespräch kommen.“

Link: http://www.ksta.de/html/artikel/1264185821954.shtml

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